Wo ist denn da die Gleichberechtigung?

Heute im Rechtskunde-Unterricht besprachen und diskutierten wir den Fall der Muslimin F. Ludin, die in Baden-Württemberg an einer öffentlichen Schule unterrichten wollte, jedoch ihr Kopftuch unter keinen Umständen abzulegen bereit war.
Nach dem Gesetzt heißt es, dass der Staat, und somit auch die Lehrer, die diesen vertreten, Religionsneutral bleiben müssen.

Aber mal ehrlich, wie viele Lehrer sind Atheisten und vertreten ihre Ansichten auch ganz publik?
Und was ist mit Auslebung anderer Glaubensarten? Es gibt Christen, deren Frauen ausschließlich Röcke tragen, sowie auch Christen, die ganz offensichtlich ein Kreuz oder einen Fisch um den Hals tragen. Andere Lehrer wiederum, die ihre Unterrichte sehr Spirituell und Esoterisch gestallten.

Wenn die alle ihren Glauben oder ihre Ansichten so frei vertreten und ausleben dürfen, warum wird einer Muslimin dann das tragen eines Kopftuches untersagt, zumal dies den Schülern ja wohl weniger Schaden zufügen dürfte, als ein atheistischer Lehrer, der anderes glaubende Schüler vor der Klasse bloßstellt, oder sie in ihrem Glauben verwirrt. Oder Kunstlehrer die einem irgendwas von spirituellen Schwingungen und Energien erzählen und dir erklären, welcher Stein welche Kraft in sich birgt.

Ich kann einfach nicht nachvollziehen, wieso das alles toleriert wird, jedoch ein harmloses Kopftuch nicht…

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Schon mal Bettschuhe gesehen?! ;)

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Okay, ich muss zugeben, in der Anleitung sahen die irgendwie schöner aus, als meine jetzt auf den Fotos xD
Kann aber auch daran liegen, dass ich die nun schon einige Woche getragen habe und man deutliche Gebrauchspuren sieht.

Hier gibts die Anleitung (sofern meine Bilder inspirierend genug gewesen sind :D)

 

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Es kommt darauf an, warum du Vegetarier bist…

Wie oft habe ich das schon erleben dürfen, dass mir Leute vorgepredigt haben, was ich als Vegetarier tun oder lassen sollte. Gibts da etwa echt nen Verhaltenskodex für?! Das ist doch keine Religion (wobei ich sagen muss, dass ich auch religiösen Verhaltenskodexen abgeneigt bin). 

Die Frage ist nämlich, warum jemand Vegetarier ist. Ich für meinen Teil bin nicht Vegetarier geworden, weil mir die armen Tiere so leid tun (da könnt ich übrigens auch noch nen paar Storys erzählen), sondern deshalb, weil mir nach und nach Fleisch einfach nicht mehr geschmeckt hat. Und dann soll mal jemand ankommen und behaupten ich dürfe aber Tofu essen…  Ja vielen dank auch! Und was genau soll ich mit sonem Zeug, dass zwar kein Fleisch ist, aber wie welches schmecken soll?! (By the way: Tofu schmeckt meiner Meinung nach noch ekeliger als Fleisch und soll zu dem ungesund sein.)

Gänzlich dazu entschieden kein Fleisch mehr zu essen habe ich mich dann aufgrund der Tatsache, dass Fleisch auch nicht grade die Vitaminbome ist. Es gibt Behauptungen, dass den Tieren Antibiotika gegeben werden, die dann letztlich im Fleisch wiederzufinden sind, dass die Art des Schlachtens (also des Stressfaktors für die Tiere) einen Großteil zur Fleischqualität beiträgt und vor allem auch die Haltung der Tiere. Ja, jetzt klingt das natürlich so, als ob mir die Tiere doch am Herzen liegen, will ich auch nicht bestreiten, aber in erster Linie denke ich dabei an MICH! Ich möchte wenn ich schon Fleisch esse, qualitativ hochwertiges Fleisch ohne Antibiotika zu mir nehmen können. (Außerdem soll so ein Fleisch auch richtig gut schmecken; und verdammt Teuer sein!) 

Andere Gründe, weshalb ich kein Fleisch mehr essen würde, sind die Hungersnöte auf der Erde. In Tiere wird so viel hinein investiert, so viel Futter, dass auch hätten Menschen essen können, so viel Wasser um die Schlachthöfe zu reinigen…
Ich bin Überzeugt, dass es keine Hungersnöte geben würde, wenn nicht alle Energie in die Fleischproduktion gesteckt werden würde. 

Und zuletzt ist es doch eh ungesund zu viel Fleisch zu essen. Denk an dein Cholesterin!

 

Du kannst mich jetzt hassen oder lieben, aber das sind nun mal die Gründe warum ich kein Fleisch esse. An erster Stelle aber, dass es mir einfach nicht schmeckt! 

Aber manchmal überkommt es mich, und ich bekomme doch Appetit auf ein bisschen Fleisch. Dann esse ich natürlich was ( bis ich dann feststelle, dass ich es doch nicht mag xD).

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Heißt denn „Christsein“ ein guter Mensch sein?

Ich hab mir heute mal ein paar Gedanken dazu gemacht, weshalb Menschen glauben, Christen sind besser als andere Menschen; oder sollten bessere Menschen sein.
Es scheint sich wohl irgendwer gedacht zu haben, dass wenn man Christ ist, dass durch sein verhalten zeigen muss. Ergo: Ein Christ muss sich gut verhalten, vielleicht sogar seinen Kleidungsstil ändern, seinen Musikgeschmack ändern, alles ändern, was nicht zu dem Bild des „guten Menschen“ passt.

Aber Christen sind ja eben auch „nur“ Menschen, oder nicht?! Weshalb wird von Leuten, die sich bekehrt haben, erwartet, dass sie sich vom einen auf den anderen Tag „perfekt“ verhaltet?

Ich glaube eine wichtige Sache, besser Person, wird dabei vergessen: Gott.
Man wird ja nicht Christ, weil man von nun an ein gutes Leben führen möchte, sondern weil man Gott in sein Leben lassen möchte. Ich bekomme von vielen Atheisten immer wieder Fragen gestellt, ob ich mich nicht so verhalten müsse und ob ich das was ich tue überhaupt dürfe.
In der Bibel steht, dass ich alles, ALLES tun darf was ich will! Es ist nur nicht alles gut für mich. Werde ich da nicht ganz persönlich angesprochen? Was für den einen vollkommen in Ordnung sein kann, kann ja für mich ganz schrecklich sein; ergo: was für den einen gut ist, ist nicht zwingend für den anderen auch gut! Andersrum: was für den einen schlecht ist, muss nicht zwingend für den anderen auch schlecht sein!

Weshalb sollte ich mich also an die Regeln von anderen halten? Ich spreche hier jetzt nicht von Gesetzen, sondern von persönlich erstellten Regeln, wie dass man als Frau nur Röcke zu tragen hat, eine bestimmte Musikrichtung nicht hören sollte oder sowas.

Wenn ich aber alles tun darf, gibt mir das nicht auch das Recht nicht immer Freundlich und Nett und Hilfsbereit sein zu müssen?!

Der einzige Grund, warum ich das aber sein möchte, ist der, dass Gott mir jeden Tag seine Liebe zeigt, sofern ich das zulasse. Stell dir vor, ich würde dieses Geschenk JEDEN TAG annehmen! Müsste ich dann nicht der glücklichste Mensch auf Erden sein?! Und wenn man glücklich ist, tut man anderen nicht weh, da möchte man ihnen gutes tun.

Es gibt da diesen Spruch: „Verletzte verletzen andere.“ Im Umkehrschluss verhält es sich mit Geliebten auch so.
Ein Christ muss und sollte diese Bürde, jeden Tag ein guter Mensch zu sein nicht tragen. Denn niemand hat sie ihm auferlegt. Die Nächstenliebe, die ein Christ an den Tag legt, kommt lediglich dadurch zustande, dass er Gemeinschaft mit Gott hat, und dadurch so erfüllt wird, dass er gar nicht anders kann.

Christen dürfen also auch mal scheiße drauf sein!

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Kurz-Stulpen Strickanleitung

Obwohl ja eigentlich Sommer sein soll und die letzte Woche ausnahmsweise auch sommerlich war, hatte ich Lust gehabt mir Stulpen für den Winter zu stricken.

Das ist dann dabei herausgekommen:

Du brauchst:

– ein Nadelspiel 2mm
– ca. 60g Wolle – 30g pro Stulpe (aber besser etwas mehr als am Ende zu wenig zu haben)

Ich habe 80 Maschen angeschlagen, also je 20 pro Nadel.

Für das Bündchen habe ich ein einfaches re-re-li-li Muster Gewählt und das ganze 15 Reihen lang.

 

Danach habe ich 5 Reihen lang nur Rechte Maschen gestrickt, bis ich mit dem eigentlichen Muster angefangen habe. Eine Video-Anleitung für das Muster findest du hier. Ich bin nicht so gut im erklären und außerdem ist es einfacher, wenn man es als Video hat. Das sollen übrigens Schneeflocken sein. Zwischen den versetzten Musterreihen habe ich 5 Reihen rechte Maschen gestrickt.

Das Muster habe ich dann 3 Mal wiederholt, sodass nach dem Bündchen 30 Reihen gestrickt wurden.

 

Danach habe ich begonnen die Selbe Anzahl an Reihen rechts zu stricken ohne Muster. Das heißt 30 weitere Reihen rechte Maschen.

 

Nach diesen 30 Reihen habe ich wieder mit dem Muster begonnen. Wieder 5 Reihen Muster, 5 Reihen rechte Maschen und das ganze 3 Mal.

 

Danach kann wieder das Bündchen gestrickt werden, wieder 15 Reihen re-re-li-li.  Achte aber darauf, dass du beim Schluss die Maschen sehr sehr locker machst, damit sich das Bündchen weit genug dehnen lässt.

Und so könnte man die Stulpen nun tragen:

 

 

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sportliche Betätigung mit Pilates

Vor kurzem habe ich auf einem anderen Blog von der – kann man es so nennen? – Sportart „Pilates“ gelesen, die Elemente aus Yoga und Tai-Chi enthält und irgendwie was  mit Atmung zu tun hat. Naja, auf jeden Fall hat mich das angesprochen. Yoga ist ja derzeitig wohl voll der Renner, aber das soll – so sagte meine Mutter – ziemlich esoterisch sein. Als Christ hat man ja gewöhnlich eher eine Abneigung gegen solche Dinge; mir Persönlich ist das Wurst. Ich meine, man muss ja nicht an den Kram glauben, aber wenn die Übungen was bringen… Ich denke, das ist im Grunde wie mit Naturkosmetik, deren Pflanzen bei Mondschein gepflückt wurden; wenn ich nicht daran glaube kanns mir doch egal sein, solange die Creme ihren Job macht. 😉

Okay, zurück zum Thema. Ich beschloss also zu Rossmann zu rennen und mir dort eine entsprechende DVD zu kaufen, die haben da ja so nen Kram. Und damit meine Mom nicht wieder einen ihrer „was hast du da angeschleppt, das ist böse“- Anfälle bekommt (ich übertreibe natürlich maßlos), habe ich mich für Pilates entschieden, weil ich der Meinung war, dass wenn ich davon noch nie gehört habe sie doch erst recht kein Plan hat was das ist und also nichts dagegen haben kann. Denkste! Ich komm also mit dieser DVD nach Hause und sie ist hellauf begeistert! Verstehe das einer…

Man, nun zum wesentlichen! Eigentlich hatte ich doch vor davon zu berichten, wie es mir bei bzw nach dieser sportlichen Betätigung ergangen ist.
Also los:

Abgesehen davon, das ich die eine Frau total unsympathisch empfunden habe, die andere hingegen super fand, muss ich sagen, das ich erstaunt bin. Als ich nun diese DVD anschaute , merkte ich schnell das mir das meiste doch verdächtig bekannt vorkam. Tatsächlich verhält es sich nämlich so, dass wir die meisten Übungen und Atemtechniken im Sportunterricht erlernt hatten. ( Nur zur Erklärung: In der Oberstufe kann man sich seinen Sportkurs wählen und der meine beschäftigt sich mit Gymnastik und Tanz )

Anfangs dachte ich, ich hätte ernsthaft sinnloserweise Geld ausgegeben, zwar nicht viel aber trotzdem! Aber man sollte ja erstmal ausprobieren, bevor man etwas beschimpft. Nun, das tat ich; ich zog das Training mit den Übungen für Anfänger durch (auf der DVD sind auch welche für Fortgeschrittene ) und kam irgendwann auch zum Ende meiner Kräfte. Und das obwohl mir viele der Übungen bekannt waren und ich eigentlich ein recht sportlicher Mensch bin.

Nun ja, ich werde versuchen mir Morgen die Zeit zu nehmen, wieder zu trainieren. Vielleicht muss ich dann auch weniger zum Bildschirm schauen, sodass die Übungen noch effektiver sind als ohnehin schon.

Erkenntnis des Tages war, dass ich auf jeden Fall einen Sport-BH brauche, da dieses pseudo BH-Dingen, das nicht einmal Träger hat mir andauernd runter gerutscht ist – was ja auch nicht verwunderlich ist –  und ich somit mehr am zuppeln war als am turnen.  Und auch dieses Problem wurde behoben, indem ich noch am selben Tag in die Stadt fuhr und in meinem allzeit verhassten H&M tatsächlich fündig wurde.

Da kann dann ja morgen nichts mehr schief gehen.

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Ein neues OMNIA Album steht in den Startlöchern

Hey Freund der Natur!
Ich hab absolut keine Ahnung, ob du Omnia bereits kennst oder nicht.
Trotzdem lohnt es sich dass hier mal anzuschauen:

 

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